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Drei Wanderer mit Hund spiegeln sich in einem ruhigen Bergsee.

Spiegelungen fotografieren – neue Perspektiven entdecken

Reflexionen machen Bilder spannender und oft auch abstrakter: Ob in Wasser, Glas oder Metall – mit den richtigen Ideen entstehen überraschende und kreative Fotos mit Kamera oder Smartphone.

Spiegelungen gehören zu den spannendsten Gestaltungsmitteln in der Fotografie. Sie zeigen die Welt doppelt, verändern Perspektiven und schaffen Bilder, die auf den ersten Blick überraschen. Ob in einer Pfütze, in einer Glasscheibe oder auf einem ruhigen Gewässer: Reflexionen machen aus alltäglichen Szenen besondere Motive.

Dabei braucht es oft keine aufwendige Technik: Ein aufmerksamer Blick, der richtige Standpunkt und ein Gespür für Bildaufbau reichen aus. Mit unseren Ideen lernt ihr, Spiegelungen gezielt einzusetzen – für kreative Fotos mit Kamera oder Smartphone.

Augen auf für Spiegelungen in der Stadt

Fast überall zu entdecken: in Schaufenstern, im Wasser oder in Glasfassaden moderner Gebäude.

Spiegelnde Glasfassade in London mit Passanten und Architektur.

Auf allen Ebenen

Besonders spannend wird es, wenn sich mehrere Ebenen im Foto überlagern. Achtet dabei bewusst auf euren Standpunkt. Versucht, Linien und Strukturen der Architektur in eure Komposition mit einzubeziehen. Mit dem Smartphone könnt ihr durch Antippen gezielt fokussieren und die Belichtung leicht reduzieren, damit die Spiegelung klar sichtbar bleibt.

Silhouette eines Spaziergängers auf nasser Straße mit reflektierenden Wolken und Gebäuden

Temporäre Spiegel

Nach einem Regenschauer entstehen überall kleine oder große Spiegel: Pfützen bieten eine einfache Möglichkeit, kreative Perspektiven zu entdecken. Wer nach unten schaut und in die Hocke geht, macht die Spiegelung zum Hauptmotiv.

Ein spannender Trick: Dreht das Bild später um 180 Grad. So wirkt die Spiegelung wie eine reale Szene und überrascht den Betrachter.

Spannende Perspektiven für euer CEWE FOTOBUCH

Spiegelungen in der Natur

Ein Vogel steht am Ufer, seine Spiegelung ist im Wasser klar sichtbar. Wanderer spiegelt sich in einem kleinen Bergsee. Ein ruhiger Badesee am Morgen mit Spiegelung von Bäumen und Himmel.

Der frühe Morgen ist die beste Zeit für Spiegelungen in Gewässern – zumindest, wenn man nicht nur Reflexionen, sondern einen echten Spiegel will. Dann ist die Oberfläche meist glatt, da noch kaum Wind weht. So entstehen besonders klare und ruhige Bilder. Wer nicht so gerne früh aufsteht oder auch einfach mehr Bewegung in seinem Foto haben möchte, hat dann am späten Nachmittag meist die beste Chance.

Nutzt eure Zeit gezielt und versucht verschiedene Kompositionen; eine niedrige Perspektive verstärkt die Spiegelwirkung zusätzlich. Platziert den Horizont bewusst – entweder mittig für eine klare Spiegelwirkung oder leicht versetzt für mehr Dynamik. Wer mit einer großen Kamera fotografiert, arbeitet mit einer geschlossenen Blende (z. B. f/8 oder f/16), um alles scharf abzubilden. Lest hier mehr Tipps zu mythischen Fotos an stillen Gewässern.

Besondere Porträts durchs Glas

Eine Frau blickt aus dem Fenster, in der Glasscheibe spiegelt sich der Sonnenuntergang draußen.
Kreiert eine zusätzliche Ebene im Porträt und erzählt mehr über die Szene. Hier sehen wir, was die Porträtierte bewundert: einen Sonnenuntergang am Meer.

Spiegelungen eignen sich auch hervorragend für Porträts. Besonders spannend wird es, wenn ihr die Person und ihre Spiegelung gleichzeitig zeigt – etwa in einer Fensterscheibe oder einer reflektierenden Oberfläche.

Wichtig ist ein ruhiger Hintergrund, damit die Doppelwirkung nicht zu unruhig wird. Fotografiert leicht schräg zur Glasfläche, denn ihr wollt ja wahrscheinlich nicht mit aufs Bild.

Spiegel als Rahmen nutzen

Familie macht Selfie in einem Verkehrsspiegel im Hintergrund die Umgebung zu sehen. Person fotografiert aus dem Auto heraus und spiegelt sich im Seitenspiegel eines Autos. Spiegel mit Reflektion von zwei Personen steht auf dem Boden.

Auch kleine Spiegel können eine große Wirkung haben: Sie eignen sich hervorragend, um Motive kreativ einzurahmen. Gleichzeitig entsteht eine spannende Kombination aus Vordergrund, Spiegelbild und Umgebung.

Achtet darauf, dass der Spiegel sauber ist und das Motiv klar erkennbar bleibt. Positioniert die Kamera so, dass sich keine störenden Elemente im Spiegel zeigen. Besonders schön wirken solche Bilder mit offener Blende, wenn der Hintergrund leicht unscharf bleibt.

Nächtliche Reflexionen auf dem Wasser

Kopenhagens bunte Häuser und Lichter spiegeln sich im Hafengewässer bei Dämmerung.
Lichtreflexionen bringen Farbe und Dynamik ins Bild – besonders in der Blauen Stunde und bei Nachtaufnahmen gibt das dem Motiv mehr Tiefe.

Wenn Licht auf Wasser trifft, entstehen besonders farbenfrohe Spiegelungen. Straßenlampen, erleuchtete Fenster oder bunte Häuser erzeugen lebendige Reflexe, die sich im Wasser brechen.

Fotografiert am besten in der Dämmerung oder bei Nacht. Nutzt eine längere Belichtungszeit und stabilisiert Kamera oder Smartphone, um Verwacklungen zu vermeiden. Eine leichte Unterbelichtung sorgt dafür, dass Farben intensiver wirken.

Spiegelungen eröffnen neue Wege, Motive zu sehen und zu gestalten. Sie bringen Tiefe, Spannung und oft auch eine überraschende Perspektive in eure Bilder.

Ob in der Stadt, in der Natur oder im Alltag – mit etwas Aufmerksamkeit entdeckt ihr überall reflektierende Flächen. Nutzt diese bewusst und experimentiert mit Blickwinkeln und Licht. So entstehen Bilder, die mehr zeigen als das Offensichtliche – und perfekt in ein kreatives CEWE FOTOBUCH passen.

Wir wünschen euch viel Freude beim Entdecken neuer Perspektiven.

So besonders, so faszinierend

Euer CEWE FOTOBUCH voller Glücksmomente